Bürgermeisterin Christiane Hinninger hat am Valentinstag in der Mauergasse Fairtrade Rosen an Passanten verteilt, um auf die Bedeutung fairer Handelsbedingungen hinzuweisen. Die Rosen waren mit Informationszetteln zum Fairtrade Hintergrund versehen und sollten als praktisches Beispiel für ökologische und soziale Standards dienen.
Die Verteilaktion in der Mauergasse
Bei der Aktion, die am 14. Februar stattfand, übergab Hinninger Rosen gemeinsam mit Mitarbeitenden des Referats für Wirtschaft und Beschäftigung. Die Stadtverwaltung nutzte den Anlass bewusst, um Wertschätzung mit Verantwortung zu verbinden. Hinninger machte deutlich, dass faire Arbeitsbedingungen entlang internationaler Lieferketten nicht selbstverständlich sind.
Fairtrade Status und lokale Organisation
Wiesbaden trägt seit 2012 den Titel Fairtrade Town und erfüllt nach Angaben der Stadt die internationalen Kriterien der Fairtrade Towns Kampagne. Für die Umsetzung und Fortführung des Engagements arbeitet die Kommune mit einer Steuerungsgruppe zusammen. In dieser sind Verwaltung, Zivilgesellschaft, Kirche, Hochschule und Wirtschaft vertreten.
Ziel der Aktion und Hintergründe
Nach Darstellung der Stadt steht Fairtrade für verbindliche ökologische und soziale Standards sowie stabilere Einkommen für Produzentinnen und Produzenten. Mit der Verteilung der Rosen und begleitenden Informationen wollte die Stadt das Thema in der Öffentlichkeit sichtbar machen und auf die Verantwortung in globalen Lieferketten hinweisen. Die Kommune betont, dass ähnliche Anforderungen nicht nur für Blumen, sondern für viele Alltagsprodukte gelten.
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