Die Landeshauptstadt Wiesbaden und das Polizeipräsidium Westhessen haben ihr Sicherheitskonzept für die Silvesternacht 2025/2026 vor dem Kurhaus vorgestellt. Im Zentrum stehen eine Drohnenshow, ein Verbot von Feuerwerk im Veranstaltungsbereich sowie verstärkte Kontrollen und Präsenz von Ordnungs- und Polizeikräften.
Neue Inszenierung am Kurhaus und räumliche Beschränkungen
Statt der im vergangenen Jahr gezeigten Lichtershow ist zur Feier des Jahreswechsels eine Drohnenshow auf dem Vorplatz des Kurhauses geplant. Wie Stadt und Polizei mitteilen, sollen Besucherinnen und Besucher wie in den Vorjahren rund um das Bowling Green und in der Innenstadt sicher feiern können.
Um dies zu gewährleisten, hat die Ordnungsdezernentin Maral Koohestanian eine Allgemeinverfügung erlassen. Danach ist im festgelegten Bereich das Mitführen und Abbrennen von Feuerwerkskörpern untersagt. Außerdem gelten Einschränkungen für Taschen und Behältnisse. Größere Taschen und Rucksäcke sind verboten, mitgeführte Gegenstände dürfen maximal die Größe DIN A4 haben.
Das Verbot erstreckt sich auf den Kaiser Friedrich Platz, den Abschnitt der Wilhelmstraße zwischen Kur Eck und Burgstraße, den Bereich der Sonnenberger Straße zwischen Kureck und der Einmündung Leberberg sowie auf den Raum, der von der Wilhelmstraße, den Kurhauskolonaden, dem Kurhaus und dem Hessischen Staatstheater eingeschlossen wird.
Kontrollen und Eingangsregelungen
Zur Durchsetzung der Vorgaben kündigen Stadt und Polizei eine sichtbare und spürbare Präsenz an. Es soll vermehrt kontrolliert werden, dabei sind auch Durchsuchungen von Personen und mitgeführten Gegenständen vorgesehen. Wer mit Feuerwerk oder größeren Taschen an Kontrollstellen angetroffen wird, kann abgewiesen werden.
Die Behörden empfehlen deshalb, sich rechtzeitig auf den Weg zur Drohnenshow zu machen, um Wartezeiten zu vermeiden und den Ablauf entspannt zu erleben.
Personalstärke und Begründung für das Konzept
Zusätzlich zur Polizei ist ein privater Sicherheitsdienst mit Ordnungsaufgaben beauftragt. Neben uniformierten Einsatzkräften werden auch zivile Beamtinnen und Beamte im Publikum unterwegs sein, um bei besonderen Vorkommnissen reagieren zu können. Ziel ist nach Angaben der Verantwortlichen, ein hohes Sicherheitsniveau spürbar zu machen.
Die Entscheidung, das in den vergangenen Jahren praktizierte Konzept erneut anzuwenden, beruht nach Angaben der Stadt unter anderem auf zahlreichen positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung. Koohestanian und Polizeipräsident Björn Gutzeit wünschen den Wiesbadenerinnen und Wiesbadenern eine gute Silvesterfeier und rufen dazu auf, Auffälligkeiten den Einsatzkräften zu melden.
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