Das Kunsthaus Wiesbaden beteiligt sich am Samstag, 11. April, an der 24. Kurzen Nacht der Galerien und Museen. Das Haus auf dem Schulberg ist von 19 bis 24 Uhr geöffnet. Erstmals seit Abschluss der Sanierung des Altbaus können Besucherinnen und Besucher wieder die Ateliers besichtigen.
Ausstellungen und Artothek
Im Kunsthaus sind zwei Dauerausstellungen zu sehen: ‚Marcelo Brodsky: Memory in Action‘ sowie ‚Rosa Winkel. Als homosexuell verfolgte Häftlinge in den Konzentrationslagern Buchenwald und Mittelbau Dora‘. Ergänzend ist die Artothek zugänglich. Dort stehen rund 4 000 Werke aus der städtischen Kunstsammlung zur Ausleihe bereit. Das Team der Artothek wird während der Veranstaltung erklären, wie die Ausleihe funktioniert, und steht für Fragen zur Verfügung.
Atelierhaus nach acht Jahren Sanierung wieder geöffnet
Der Altbau des Kunsthauses und damit das Atelierhaus wurden nach einer achtjährigen Sanierung im vergangenen September wiedereröffnet. Vierzehn Künstlerinnen und Künstler nutzen die Ateliers: Juan David Bermúdez, Mareike Buchmann, Angela Cremer, Giacomo Frey, Lukas Gartiser, Anne Louise Hoffmann, Danbi Jeung, Johanna Kiefer, Midia Omriko, Cornelia Rößler, Anna Schimkat als Stipendiatin des Künstlervereins Bellevue Saal, Christiane Steitz, Daniel Stier und Christine Straszewski. Sie öffnen ihre Arbeitsräume und laden zum Austausch ein.
Programm der Kurzen Nacht im Atelierhaus
Der Eintritt ist frei. Im Atelierhaus gibt es ein begleitendes Programm mit vier zeitlich gestaffelten Beiträgen. Um 19 Uhr präsentiert Christine Straszewski im Fancy Studio Atelier 2 eine Installation und Performance in Kooperation mit Fancy AG, bezeichnet als Fancy AG sprich: eɪ /dʒiː. Um 20 Uhr zeigt Anne Louise Hoffmann in Atelier 8 Noise Improvisationen an Synth und Drums zusammen mit Johannes Lauxen und Raid Iskandar. Um 21 Uhr spielt Lukas Gartiser in Atelier 10 mit Punchay Musik aus Lateinamerika. Um 22 Uhr lädt Angela Cremer in Atelier 9 zu einem Late Night Talk mit dem Titel ‚Was soll das sein‘. Das Gespräch mit Betrachtenden wird von Sabine Zimmermann, Kulturmanagerin, moderiert.
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